Infektionsbiologie

Die Erreger im Genom können auf ein Signal hin reaktiviert und wie ein Supergen vererbt werden 

Jason Hendry vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin erzählt von einer zweiwöchigen Reise nach Burkina Faso. Er sucht mit Forschenden des Institut de Recherche en Sciences de la Santé (IRSS) nach Wegen, um die Ausbreitung von Malariaerregern zu verhindern, die gegen Medikamente resistent sind.

Forschende haben entschlüsselt, wie das Influenza-Virus die Kappe der Wirts-RNA stiehlt, um sich zu vermehren

Leishmania-Erreger benötigen das Protein TKUL, um die Infektion in Wirtszellen aufrechtzuerhalten. TKUL vereint zwei Enzyme in einem Molekül. Diese strukturelle Besonderheit könnte für neue Therapien genutzt werden.

Wettstreit um Nährstoffe bremst Parasitenwachstum

Forschende haben zwei 4.000 Jahre alte Genome des seltenen Erregers Mycobacterium lepromatosis rekonstruiert

Forschende haben den Ort entdeckt, an dem der Schwarze Tod seinen Ausgang nahm

Maria Sokolova, Leiterin der Lise-Meitner-Forschungsgruppe Bakteriophagen am Max-Planck-Institut für Biochemie, erhält den diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2025

Forschende gewinnen neue Erkenntnisse darüber, wie die Matrixschicht von HIV-1 reift

Forschende beobachten erstmals, wie HIV durch die Kernporen zum Erbgut menschlicher Immunzellen vordringen

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Forschende haben entschlüsselt, wie das Influenza-Virus die Kappe der Wirts-RNA stiehlt, um sich zu vermehren

Forschende haben zwei 4.000 Jahre alte Genome des seltenen Erregers Mycobacterium lepromatosis rekonstruiert

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Forschende gewinnen neue Erkenntnisse darüber, wie die Matrixschicht von HIV-1 reift

Forschende beobachten erstmals, wie HIV durch die Kernporen zum Erbgut menschlicher Immunzellen vordringen

Die Syphilis hatte ihren Ursprung in Amerika und fand erst durch den europäischen Kolonialismus weltweite Verbreitung

Forschende rekonstruieren altes Erbgut der beiden tödlichsten Malariaerreger, Plasmodium vivax und Plasmodium falciparum

Viren halten die häufigsten Meeresbakterien in Schach

Wann eine Infektionswelle ihren Höhepunkt erreicht, hängt unter anderem von saisonalen Temperaturschwankungen und veränderten Kontaktraten ab

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Forschungshighlights 2021

21. Dezember 2021

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2021 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen zwölf Highlights vor. Ein Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2021

Elena Levashina vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin erklärt, wie sie Labor- und Feldstudien kombiniert, um zu einem umfassenden Bild der Malaria-Ausbreitung zu gelangen

Interview mit Elena Levashina zum Einsatz genetisch veränderter Moskitos gegen Malaria

Ein mit dem Typhuserreger verwandtes Bakterium könnte die „Cocoliztli“-Epidemie ausgelöst haben, die Millionen indianischen Ureinwohnern das Leben kostete

Helicobacterinfektion stimuliert Stammzellfunktion in gastrischen Drüsen

Forscher beleuchten die Epidemiologie eines rätselhaften Krankheitserregers

Max-Planck-Wissenschaftler schaffen wichtige Voraussetzung für weitere Studien mit dem Virus und für die Produktion von Impfstoffen

Haushaltseinkommen und das Wissen um Gesundheitsrisiken wirkten sich auf den Buschfleischkonsum in Westafrika aus

Wolfgang Fiedler, Ornithologe an der Vogelwarte in Radolfzell, plädiert für mehr Forschung, um Übertragungswege besser zu verstehen

Das Mavirus verleiht Einzellern Immunität gegen ein Riesenvirus

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Corona, HIV, BSE, Ebola, Vogelgrippe. In den letzten Jahrzehnten sind wir immer wieder durch Infektionskrankheiten aufgeschreckt worden, die von Tieren auf Menschen übertragen wurden. Zoonosen ist der Fachausdruck dafür, gemeint sind damit alle Erkrankungen, die von Tieren auf Menschen, aber auch umgekehrt, von Menschen auf Tiere, übertragen werden können. Wie sie entstehen, wie man ihre Ausbreitung verhindern kann und was Zoonosen mit dem weltweiten Artensterben zu tun haben, darum geht es in diesem Video. 

Angst, Hamsterkäufe, Falschinformationen – Massenpanik. Spielfilme wie "Contagion" stehen seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland weit oben in den Videostreaming-Charts. YouTuber "Doktor Whatson" spricht mit Prof. Ralph Hertwig und Prof. Gerd Gigerenzer des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, wie realistisch die Reaktionen der Gesellschaft in solchen Filmen dargestellt werden.

Im Schlepptau der Immunschwäche-Krankheit Aids ist in vielen Gebieten Afrikas auch die Tuberkulose zurückgekehrt. Immer häufiger treten dort resistente Tuberkulose-Erreger auf, gegen die kein Medikament mehr wirkt. Stefan Kaufmann vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin arbeitet deshalb mit Hochdruck an einem neuen Impfstoff. Zwei Max-Planck-Forschungsgruppen, die ersten ihrer Art in Afrika, sollen dabei helfen, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung schneller in die klinische Praxis zu übertragen.

Tuberkulose, eine der bedrohlichsten Infektionskrankheiten der Menschheit. Jährlich sterben daran zwei Millionen Menschen. Bisher gab es eine Art Gleichgewicht zwischen Mensch und Bakterium: Fast jeder dritte Mensch ist mit Tuberkulose infiziert, doch bei den meisten ist das Immunsystem stark genug, das Bakterium in Schach zu halten.

In einer global vernetzten Welt haben Seuchenerreger leichtes Spiel. So breitete sich zum Beispiel 2003 die Lungenerkrankung SARS in nur wenigen Wochen weltweit aus. Doch wie genau verteilen sich solche gefährlichen Keime um die Welt und wo liegen die besonders kritischen Punkte für deren Ausbreitung?

Michail Yekelchyk vom Max-Planck-Institut für Herz-und Lungenforschung hat einen Biomarker entdeckt, mit dem man vorhersagen kann, ob eine Covid-19-Infektion schwer oder moderat verlaufen wird. In diesem Podcast erklärt er, wie dieses Prognoseverfahren funktioniert und wie Erkrankten damit geholfen werden kann.

Thomas Meyer, Direktor am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, orientiert sich bei seiner Suche nach einem Medikament gegen Covid-19 an Wirkstoffen, die bereits auf dem Markt sind. Besonders vielversprechend ist ein Wirkstoff, der gegen Krebs entwickelt wurde

Was hat ein Hühnerei mit dem Grippe-Impfstoff zu tun? Jede Menge: In Hühnereiern werden Impfstoffe hergestellt. Wissenschaftler vom Magdeburger Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme forschen an Alternativen.

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