Aus den Tiefen des Ozeans zu einer Quelle für die Wissenschaft

Max-Planck-Forum München

  • Datum: 19.10.2017
  • Uhrzeit: 19:00 - 21:00
  • Vortragende(r): Prof. Dr. Nicole Dubilier (Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie) und Prof. Dr. Peter Fratzl (Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung)
  • Ort: Max-Planck-Haus am Hofgarten, Hofgartenstr. 8, 80539 München
  • Raum: Osthalle
  • Gastgeber: Max-Planck-Gesellschaft
  • Kontakt: forum@gv.mpg.de
Aus den Tiefen des Ozeans zu einer Quelle für die Wissenschaft
Die Ozeane bedecken etwa zwei Drittel der Erdoberfläche. Entsprechend groß ist die Bandbreite der Forschungsfelder, vieles gilt noch als unentdeckt. Im Rahmen des Max Planck Forums zeigen eine Wissenschaftlerin und ein Wissenschaftler aus zwei Max-PLanck-Instituten mit ihren jeweiligen Forschungen ganz unterschiedliche Aspekte der Meeresforschung.

Nicole Dubilier erforscht Symbiosen im Meer. Sie spielen eine Schlüsselrolle für die Vielfalt und Gesundheit der Meere. Symbiosen, zum Beispiel zwischen Muscheln und Bakterien, sind besonders bedeutsam, wo Ressourcen knapp sind - etwa in der Tiefsee. Für manche Tiere sind sie überlebenswichtig. Die bakteriellen Untermieter versorgen sie so gut mit Nahrung, dass diese Tiere nicht einmal mehr einen eigenen Mund haben.

Muscheln, aber auch Hummer, Krebse, Schwämme oder Seeigel beschäftigen auch Peter Fratzl. Er interessiert sich allerdings für Struktur und Eigenschaften von Zähnen, Schalen, Haftfasern oder Skeletten. Können die hier entdeckten Baupläne als Vorlage für die Entwicklung neuer Materialien und Oberflächen dienen?

Nicole Dubilier ist seit 2013 Direktorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen, Peter Fratzl seit 2003 Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam.

Moderation: Miriam Stumpfe, Wissenschaftsredakteurin Bayern2

Veranstaltungsort: Max-Planck-Haus am Hofgarten, Osthalle, Hofgartenstr. 8, München

 

 

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