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Patente

Seit der Neuorganisation im Jahre 1979 hat Max-Planck-Innovation (bis Ende 2006: Garching Innovation) 2.309 Erfindungen betreut und 1.388 Verwertungsverträge abgeschlossen, davon 579 mit ausländischen Firmen. Der Verwertungserlös aus Erfindungen beträgt seither insgesamt rd. 168 Mio. EUR; über die Hälfte davon sind Einnahmen aus dem Ausland. Zusätzlich wurden im Zusammenhang mit dem Lizenzgeschäft in den Jahren 1990 bis 2003 aus der Industrie Forschungszuwendungen von insgesamt rd. 18 Mio. EUR eingeworben.

Derzeit hält die Max-Planck-Gesellschaft einen Bestand von 971 Erfindungen und Anteile an 16 Firmen.

Patente sind Vermögenswerte. Der Bereich Technologietransfer wurde deshalb schon immer vor allem unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet. Nach einer längeren Anlaufphase in den 80er Jahren ist dieser Bereich nach Abzug aller Kosten für Max-Planck-Innovation sowie für Aufwendungen für Patente und die Ausschüttung der Erfindervergütung, die immerhin 30 Prozent der Einnahmen beträgt, seit längerem in der Gewinnzone (nicht berücksichtigt wird dabei der zusätzliche Gewinn, der aus Zuwendungen aus parallel verhandelten Forschungskooperationen kommt sowie Vermögenswerte von ca. 15 Mio. EUR aus Beteiligungen aus Ausgründungen).

Im Jahr 2003 hat Max-Planck-Innovation insgesamt 84 Verwertungsverträge abgeschlossen (Vorjahr: 79). Der Lizenzumsatz betrug rd. 17,2 Mio. EUR bzw. (Vorjahr: 17,7 Mio. EUR). Der Gesellschaft wurden 138 neue Verwertungsaufträge erteilt (Vorjahr: 127). Insgesamt wurden auf Basis von bei GI betreuten Technologien 7 Unternehmen aus unterschiedlichen MPIs gegründet. Von diesen Neugründungen konnte bislang für 3 Firmen eine Finanzierung sichergestellt werden, 2 weitere Firmen konnten mit einer Selbstfinanzierung starten. Zudem wurde für 2 MPG-Ausgründungen, die bereits in vorhergehenden Jahren gegründet wurden, erfolgreich eine Finanzierung eingeworben.

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