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Die etwa 170 Meter lange Multimedia-Ausstellung, die in die Welt
der aktuellen Forschung führt, präsentierte die Max-Planck-Gesellschaft
bereits im Themenpark der EXPO 2000 in Hannover. Als Wanderausstellung
reiste der "ersten Science Tunnel" in den Jahren 2001 bis 2004
nach Peking, Shanghai, Manchester, Hongkong und Thessaloniki
und wurde von mehr als 2 Millionen Besuchern besichtigt.
Der "Science Tunnel", eine Multimedia-Ausstellung der
Max-Planck-Gesellschaft, wurde 2005 inhaltlich, technisch und
architektonisch komplett modernisiert. Die neue Ausstellung war
zum ersten Mal in 2005 in Ludwigshafen zu sehen. Der Science Tunnel war bereits in vielen großen Städten der Welt zu sehen, darunter Tokio, Singapur, Shanghai, Brüssel, Johannesburg, Seoul und Berlin, und Florida, USA wo er jeweils zehntausende Besucher in seinen Bann zog.
Mit dem "Science Tunnel" will die Max-Planck-Gesellschaft den
Besuchern ein Bild von der internationalen Leistungsfähigkeit
und Attraktivität der Forschung in Deutschland vermitteln. Der
Weg führt von den kleinsten Bausteinen der Materie (in einer
Dimension von Femtometern - 10-15 m ) bis hin zum
Ausblick auf das gesamte Universum (1025 m). Die Besucher
erhalten spektakuläre Einblicke ins Innere und Äußere der Welt
und erfahren die Grenzen von Raum und Zeit. Denn neues Wissen
wird heute vorwiegend bei der Erforschung von Vorgängen gewonnen,
die wegen ihrer räumlichen Dimensionen oder ihrer Geschwindigkeit
für den Menschen ohne aufwendige technische Hilfsmittel nicht
wahrnehmbar sind. Die Faszination dieser wissenschaftlichen Suche
nach Erkenntnis will die Max-Planck-Gesellschaft vor allem auch
jungen Menschen vor Augen führen.
Der "Science Tunnel" bietet vielfach noch unbekanntes, optisch
eindrucksvolles Bild- und Videomaterial aus der Spitzenforschung
in Deutschland, speziell aus Max-Planck-Instituten, aber auch
aus deutschen Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen.
In mehr als einem Dutzend Großprojektionen und Hunderten von
Einzelaufnahmen schaut der Besucher dem Wissenschaftler gewissermaßen
bei der Arbeit über die Schulter. Den Eindruck der Bilder verstärkt
ein "Science-Sound", der speziell zu jedem Themenbereich und
den dort bestehenden Fragen komponiert wurde.
In einer Art "Zoom" bietet der "Science Tunnel" Einblicke in
den Mikro- und Makrokosmos. Der Weg verläuft über zwölf Stationen
von den kleinsten Teilchen bis zu den größten Strukturen im Universum.
Diese ganzheitliche Darstellung moderner Forschung zwischen Mikro-
und Makrokosmos entspricht heutigen Wahrnehmungsgewohnheiten
und vermittelt den Besuchern zugleich ein Bild von der internationalen
Leistungsfähigkeit und Attraktivität der Forschung in Deutschland.
In dieser Ausstellung werden analytische Spitzenleistungen aus
der modernsten Forschung in eine ganzheitliche Sicht auf unsere
Welt - also die Entwicklung unserer Erde, der menschlichen Gesellschaft,
unseres Planetensystems und des ganzen Universums - dargestellt.
Damit erreicht die Ausstellung einen Brückenschlag zwischen der
in immer kleinere Details vordringenden modernen Wissenschaft
und einer ganzheitlichen, eher philosophischen Betrachtung unserer
Welt.
Seit jeher stellen wir uns Fragen, wie: Was hält die Welt im
Innersten zusammen? Wie schaffen wir neue Materialien? Was passiert
in komplexen Systemen? Wie funktioniert Leben? Nach welchen Plänen
sind Organismen gebaut? Wie entwickeln sich Ökosysteme? Wie arbeitet
das Gehirn? Wie kommt die Welt in unseren Kopf? Wie entsteht
Kultur? Was macht Leben auf der Erde möglich? Was wird aus unserem
Sonnensystem? Wo ist unser Platz im Universum? Der "Science Tunnel" vermittelt
mit zahlreichen Großprojektionen und Hunderten von Einzelaufnahmen
faszinierende Einblicke in zumeist noch unbekannte Welten der
Atome, des Lebens, der Planeten und des Universums.
Der Science Tunnel, eine einzigartige multimediale Wanderausstellung, die ihre Besucher in die Welt wissenschaftlicher Entdeckungen entführt, ist von 6. Oktober 2009 bis 10. Dezember 2009 in Valparaiso, Chile zu sehen. Wegen seiner besonderen Größe muss ein fast 1.000 Quadratmeter großes Zelt errichtet werden.
Die zweisprachige Web-Seite Science Tunnel ermöglicht parallel einen "virtuellen" Besuch der Ausstellung.
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