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Die aktuelle Krise macht deutlich: Eine Wachstumspolitik, die unseren Wohlstand mittel- und langfristig sichert, muss deutlich mehr auf Innovationen setzen als bisher – auf Innovationen, die nicht nur bestehende Systeme so verbessern, dass man noch eine Weile wettbewerbsfähig bleibt, sondern die zu grundlegend neuen Lösungen und Durchbrüchen führen.
Grundlagenforschung ist der zentrale Innovationstreiber. Das Wissen, das hier über die Gesetzmäßigkeiten in der Natur und im Menschen, über Strukturen und Zusammenhänge von Quarks und Elektronen bis hin zu den riesigen Dimensionen des Universums gewonnen wird, schafft die Basis für umwälzende Neuerungen. Hier geht es um mehr als herkömmliche Technologien und Arbeitsplätze. Auf die Erkenntnisse aus dieser Forschung wird die Welt von übermorgen bauen.
Nichtsdestotrotz – manche Erkenntnis aus der Grundlagenforschung findet auch schneller in die Anwendung. In der Serie „Ideen – das Kapital von morgen“ werden wir in den kommenden Wochen Forschungsarbeiten vorstellen, bei denen sich bereits heute der Innovationswert absehen lässt: etwa die Entwicklung neuer Keramiken für Flugzeugturbinen, die Suche nach Substanzen für effizientere Solarzellen, oder neue Ansätze für Suchmaschinen auf der Basis von Mustererkennung. Ebenso arbeiten Max-Planck-Wissenschaftler an der Entwicklung von Impfstoffen oder an Möglichkeiten, Schädlinge und Krankheiten von Nutzpflanzen fernzuhalten, indem sie die natürliche Abwehr der Pflanzen nutzen.
Eine Sammlung dieser sowie weiterer Beiträge über anwendungsnahe Forschungsarbeiten aus den Max-Planck-Instituten finden Sie Ende Juli in einer Sonderausgabe der Max Planck Forschung.
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