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Anfassen, Mitmachen, Staunen, Verstehen - Wissenschaft für Jedermann
Wissenschaftssommer der "Forschungsexpedition Deutschland" in Saarbrücken |
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In der dieser Woche steht Saarbrücken ganz im Zeichen der Wissenschaft. Seit Samstag präsentiert der Wissenschaftssommer als eines der Highlights der "Forschungsexpedition Deutschland" an vielen Orten in der saarländischen Landeshauptstadt aktuelle Forschung und deren Bedeutung für unsere Zukunft publikumswirksam und allgemeinverständlich. Auch der "Spaßfaktor" kommt dabei nicht zu kurz. Abb. Anlässlich des Wissenschaftssommers ist eine Auswahl von 20 "Bildern der Wissenschaft" in Saarbrücken zu sehen Bild: Max-Planck-Gesellschaft Bereits zum 10. Mal organisiert die Initiative "Wissenschaft im Dialog" das große Wissenschaftsfestival und wie immer ist die Max-Planck-Gesellschaft mit einem vielfältigen Angebot aktiv dabei. So stellen am Max-Planck-Stand im Wissenschaftssommer-Zelt auf dem Tbilisser Platz das Max-Planck-Institut für Informatik und das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme einige ihrer Forschungsprojekte und Neuentwicklungen vor. Kinder und Jugendliche ab 8 Jahre können zum Beispiel beim Gesichts-Morphing einen Blick auf das eigene Aussehen in fünf oder zehn Jahren werfen; Erwachsene können ausprobieren, wie ein paar Kilo mehr oder weniger ihr Gesicht verändern. Am Stand des Informatik-Exzellenzclusters erwachen Fotos und Gemälde zum Leben und erzählen aus vergangenen Zeiten oder nehmen Stellung zu aktuellen Themen.Ob gebündelte Kristallfasern, Bakterien mit Orientierungssinn oder gar ein Netz aus Dunkler Materie: Die Ausstellung "Bilder der Wissenschaft" bietet mit großformatigen Bildern faszinierende Einblicke in die Welt der Wissenschaft - überraschend, beeindruckend und ästhetisch. Anlässlich des Wissenschaftssommers ist eine Auswahl von 20 Bildern in Saarbrücken zu sehen, die meisten in der Galerie Besch in der Bismarckstraße, einige weitere im Wissenschaftssommer-Zelt auf dem Tbilisser Platz. Wer noch mehr sehen will, kann alle 46 Bilder im Internet in aller Ruhe studieren. Die Besucher des Wissenschaftssommer-Zelts auf dem Tbilisser Platz entscheiden, wer von den drei Finalisten des Wettbewerbs "Wissenschaft interaktiv" seine Forschung am anschaulichsten erklärt und damit die Siegprämie in Höhe von 10 000 Euro erhält. Als einer der Finalisten stellt das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik aus Potsdam das Projekt "Von Newton zu Einstein: Eine Reise durch Raum und Zeit" vor: Eine kleine Erlebniswelt nimmt die Besucher mit in die Welt von Newton und Einstein. So kann man ausprobieren, ob schwere und leichte Dinge unterschiedlich schnell zu Boden fallen und erkunden, wie sich ein gekrümmter Raum anfühlt. Damit wird die Grundidee der mathematisch sehr anspruchsvollen Allgemeinen Relativitätstheorie von Einstein sinnlich erfahrbar. Beim Wissenschafts-Filmfest im CineStar Saarbrücken diskutieren Experten mit dem Publikum: Wie viel wissenschaftliche Wahrheit steckt in Hollywood-Filmen, was ist "Science", was eher "Fiction"? Vor jedem Film gibt es eine wissenschaftliche Einführung, nach dem Film können Fragen gestellt werden. Sind wir allein im Universum? Kann man durch ein Wurmloch reisen? Was "sehen" und "hören" Teleskope wirklich? Am Mittwoch, 24. Juni, beantwortet Dr. habil. Silke Britzen vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn Fragen zum Film Contact mit Jodie Foster (USA, 1997). Am 23. Juni ist das nanoCAMP 2009 - das Sommerforschungslager des 3sat-Magazins "nano" - im Max-Planck-Institut für Informatik zu Gast. Die "nano"-Camper, zwölf 16- bis 18-jährigen Schüler und Schülerinnen, werden dabei die moderne Welt der 3-D-Scanner kennenlernen und unter anderem selber ausprobieren, wie man mit neuentwickelter Technik heute auch stark glänzende und sogar durchsichtige Objekte scannen kann. Pünktlich zum Wissenschaftssommer sind auch der Wissenschaftszug "Expedition Zukunft" und die MS Wissenschaft, das Ausstellungsschiff von Wissenschaft im Dialog, in Saarbrücken zu Gast - beide haben zahlreiche Exponate aus den Instituten der Max-Planck-Gesellschaft an Bord. Die unter Federführung der Max-Planck-Gesellschaft konzipierte Zug-ausstellung "Expedition Zukunft" haben in bisher 17 Städten in Deutschland bereits mehr als 70 000 begeisterte Besucher gesehen, die Saarbrücker haben dazu vom 20. bis 22. Juni auf Gleis 14 im Saarbrücker Hauptbahnhof Gelegenheit. Die "MS Wissenschaft - das Zukunftsschiff" liegt vom 19. bis 24. Juni an der Berliner Promenade. Die Mitmach-Ausstellung an Bord lädt besonders Kinder und Jugendliche auf eine Reise in den Alltag einer Familie im Jahr 2030 ein. Die erste Nacht des Wissenschaftssommer ist auch in diesem Jahr eine "Lange Nacht der Wissenschaften": Zahlreiche Vorträge, interaktive Exponate, Experimente, Workshops und Shows geben am Samstag, den 20. Juni, ab 18 Uhr auf dem Campus Saarbrücken Einblick in aktuelle Forschungsprojekte. Im Max-Planck-Institut für Informatik (Gebäude E1 4) bietet sich die Gelegenheit, einen modernen Bodyscanner auszuprobieren: Besucher können sich scannen lassen und das Ergebnis auf einer CD mitnehmen. Bei mehreren Führungen wird im Laufe der Nacht das Teleskop des Instituts vorgeführt, nach Einbruch der Dunkelheit steht es für Sternenbeobachtung zur Verfügung. Auch die Zeltausstellung auf dem Tbilisser Platz ist in dieser Nacht bis 24 Uhr geöffnet, es verkehren kostenlose Pendelbusse. [AW] Verwandte Links: [1] Programmheft des Wissenschaftssommers [2] Ausstellung "Bilder aus der Wissenschaft": alle 46 Bilder [3] Programm des Wissenschaftsfilmfests [4] Programm der Langen Nacht der Wissenschaften am 20. Juni |
Max-Planck-Gesellschaft |
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Weitere Informationen erhalten Sie von:
Dr. Andrea Wegener
Max-Planck-Gesellschaft, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, München
E-Mail: wegener@gv.mpg.de