Doktorand/-in

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching

Teilchen-, Plasma- und Quantenphysik

54/14

Art der Stelle

Wissenschaftlicher Nachwuchs

Doktorand/-in

Stellenangebot vom 13. Januar 2015

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching sucht für den Bereich Plasmarand und Wand (E2M) eine Doktorandin oder einen Doktoranden für das Promotionsthema Weiterentwicklung von wolframfaserverstärktem Wolframverbundwerkstoff für den Einsatz in der Fusion.

Das Arbeitsgebiet

Wolfram ist aufgrund seiner einzigartigen Kombination von Eigenschaften ein vielversprechender Kandidat für die höchstbelasteten Bereiche eines Fusionsreaktors, ist aber inhärent Spröde. Am IPP wurde nachgewiesen, dass wolframfaserverstärkter Wolframverbundwerkstoff (Wf/W) dieses Problem prinzipiell lösen kann. In enger Zusammenarbeit zwischen dem IPP und dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) soll nun die technologische Umsetzung erreicht werden.

Ihre Aufgaben

Ziel der Arbeit ist es, erste Bauteile für zyklische Hochtemperaturversuche herzustellen und zu testen und damit die konzeptuelle Idee des Werkstoffes zu bestätigen. Dafür soll das Herstellungsverfahren für Wf/W (chemische Gasphasenabscheidung auf ein Wolframfasergerüst) vor allem im Hinblick auf die Faservorform und die Grenzfläche sowie die technologische Weiterentwicklung der Matrixherstellung untersucht werden.

Diese Arbeiten sollen in enger Zusammenarbeit mit einem Wissenschaftler des FZJ, der sich maßgeblich mit den chemischen Abscheideprozess von Wolfram beschäftigt (siehe Stellenausschreibung), durchgeführt werden. Für die Hochtemperaturversuche stehen am IPP ein Wärmeflussteststand (bis 40 MW/m²) sowie zahlreiche Materialcharakterisierungsmethoden zur Verfügung. Weitere fortschrittliche Techniken wie zum Beispiel mechanische Versuche mit In-situ-Synchrotrontomographie sollen an Partnerinstituten umgesetzt werden.

Ihr Profil

Voraussetzung für diese Stelle ist ein Diplom oder einen Master im Fachbereich Maschinenbau, technischer Physik, Chemieingenieurwesen oder Materialwissenschaften. Erfahrungen im Bereich Verbundwerkstoffe sowie ein solider Hintergrund in den allgemeinen Werkstoffwissenschaften sind von Vorteil.

Unser Angebot

Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet. Die Bezahlung bemisst sich nach der Hälfte des nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) gezahlten Entgelts zuzüglich Gewinnungszulage.

Für Rückfragen können Sie sie gerne an Dr. Johann Riesch per E-Mail (johann.riesch@ipp.mpg.de) oder Telefon (+49 (0) 89 3299 1619) wenden.

Ihre Bewerbung

Das IPP hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Das IPP will ferner den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer 54/14 an das

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Personalabteilung
85748 Garching bei München

 
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