Ansprechpartner

Profile_image

Dr. Christina Beck

Pressesprecherin

Max-Planck-Gesellschaft

Telefon: +49 89 2108-1275

Sandra Jacob

Pressebeauftragte

Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig

Telefon: +49 341 3550-122

Weitere Informationen

Buchtipp

<p>Eine Begegnung mit Menschenaffen in der Wildnis bleibt jedem im Gedächtnis – vor allem den Forschern, die viele Jahre im Regenwald verbringen. Was sie bei ihrer Arbeit erlebt und in Tagebüchern festgehalten haben, schildern hier zehn Wissenschaftler.</p>

Und die ganze Affenbande brüllt

Eine Begegnung mit Menschenaffen in der Wildnis bleibt jedem im Gedächtnis – vor allem den Forschern, die viele Jahre im Regenwald verbringen. Was sie bei ihrer Arbeit erlebt und in Tagebüchern festgehalten haben, schildern hier zehn Wissenschaftler.

[mehr]

Kino

Max-Planck-Forschung ganz groß bei Disney

Der Film „Schimpansen“, der am 9. Mai in die deutschen Kinos kommt, ist mehr als ein Familienvergnügen, er bringt auch die Wissenschaft auf die Leinwand

23. April 2013

Die beiden Regisseure und Produzenten Alastair Fothergill und Mark Linfield ("Unsere Erde") haben für Disneynature im Taï Forest im Westen der Elfenbeinküste einen anrührenden Film gedreht. Aber „Schimpansen“, ist mehr als ein charmanter Familienfilm – es ist tatsächlich ein spannender Blick auf die Forschung von Christophe Boesch und seinem Team vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig.
Mit jedem Ticketkauf in der Startwoche unterst&uuml;tzen Sie die Wild Chimpanzee Foundation (WCF), die Christophe Boesch gegr&uuml;ndet hat. Bild vergrößern
Mit jedem Ticketkauf in der Startwoche unterstützen Sie die Wild Chimpanzee Foundation (WCF), die Christophe Boesch gegründet hat. [weniger]

Seit 33 Jahren untersucht der Forscher die Lebensweise und einzigartige Kultur der Schimpansen an der Elfenbeinküste. Dabei hat er eine Vielzahl an Beobachtungen mit seinem Team zusammengetragen – genügend Stoff für ein Drehbuch. Oder wussten Sie, dass verschiedene Populationen wilder Schimpansen sich durch ihre „kulturellen Eigenheiten“ unterscheiden so wie Europäer und Asiaten? Während die einen zu Messer und Gabel greifen, nutzen die anderen lieber Stäbchen. Die Schimpansen im Taï-Nationalpark haben eine besondere Fertigkeit im Nüsse-Knacken entwickelt. Und die will erlernt sein, was der Film auf anschauliche Weise an seinem Hauptprotagonisten Oscar, einem kleinen Schimpansenjungen demonstriert. Eine ganze Reihe weiterer Forschungsergebnisse über das Merken von Nahrungsstandorten, die Rivalität zwischen verschiedenen Schimpansen-Clans, gemeinsame Jagd- und Kriegsstrategien bis hin zu dem aufregenden Befund, dass es auch bei Schimpansen Adoptionen gibt, haben Eingang in den Film gefunden.

Das mächtige Alphamännchen Freddy adoptiert einen kleinen Waisenjungen, der ohne ihn nie überlebt hätte. Der Alte zeigt ihm, wie man Nüsse knackt und Ameisen an Stöckchen angelt, wie man richtig auf Baumwurzeln trommelt und das Essen im Maul zu einer großen Kugel formt. Obwohl er nicht der leibliche Vater ist. Obwohl er nichts davon hat. Das hätten sie bei Disneynature nicht besser erfinden können. Mehr als zweieinhalb Jahre haben die Dreharbeiten gedauert. In den USA wurde der Film bereits im vergangenen Jahr gezeigt – und brach Kassenrekorde. Denn Boesch und Fothergill haben aus den nüchtern anmutenden Forschungsarbeiten eine kinotaugliche Story gezaubert und Hauptdarsteller mit Starqualität identifiziert.

Der Film startet deutschlandweit am 9. Mai 2013 in den Kinos. Wer sich vorab informieren möchte, kann dies auf einer separaten Website, die die Forschung und die Forscher vorstellt sowie die Entstehung des Films beschreibt. Bild- und Filmmaterial steht zum Download bereit. Aus Anlass des Kinostarts in mehreren deutschen Städten stehen darüber hinaus Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie den Zuschauern zu der spannenden Wissenschaft hinter dem Film "Schimpansen" Rede und Antwort.

Kinotour: 

Marburg: Sonntag, 28.04., 11.30 Uhr / Sonntagsmatinee im Cineplex

(Gerhard-Jahn-Platz 7)

Mit Doktorandin Nadin Eckhardt


Freiburg: Montag, 29.04, 19 Uhr Harmonie (Grünwälderstraße 16)

Mit Doktorandin Lydia Luncz

 

Augsburg: Dienstag, 30.04., 10 Uhr / Kino: CinemaxX Augsburg

(Willy-Brandt-Platz 2)

Mit Tobias Deschner

 

Leipzig: Freitag, 3.05., 10 Uhr / Kino: Regina  (Dresdner Str. 56)

Nach dem Film halten die Doktorandinnen Julia Riedel und Nadin Eckhardt

einen  Vortrag im Kino (30 Min.) "Die Taï-Schimpansen – 33 Jahre

Forschung und Naturschutz". Anschließend steht der Leiter des MPIs für

evolutionäre Anthropologie, Christophe Boesch, dem Publikum für

Fragen zur Verfügung.

 

Osnabrück: Sonntag, 5.05., 11.30 Uhr / Cinema Arthouse (Erich-Maria

Remarque Ring 16)

Mit Doktorandin Julia Riedel

CB

 
loading content