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<p>Den Max-Planck-Forschungspreis 2012 erhalten Martin Hellwig vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn und Katharina Pistor von der Columbia University School of Law in New York.</p>

Max-Planck-Forschungspreis 2012

5. Juli 2012

Den Max-Planck-Forschungspreis 2012 erhalten Martin Hellwig vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn und Katharina Pistor von der Columbia University School of Law in New York.

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Veranstaltungen

Am 11. Oktober wurde der Max-Planck-Forschungspreis in Berlin verliehen

Einer der höchst dotierten Wissenschaftspreise ging in diesem Jahr an Katharina Pistor und Martin Hellwig

12. Oktober 2012

Der Max-Planck-Forschungspreis ist einer der höchst dotierten Wissenschaftspreise in Deutschland. Finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung wird er jährlich von der Max-Planck-Gesellschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung an zwei Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler verliehen. Ausgezeichnet werden immer zwei international renommierte Wissenschaftler aus Deutschland und aus dem Ausland. Die Preisauslobung 2012 galt dem Thema „Regulierung internationaler Finanzmärkte“. Preisträger sind Katharina Pistor von der Columbia University Law School und Martin Hellwig vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Sie erhalten je 750.000 Euro.
Katharina Pistor und Martin Hellwig erhalten den Max-Planck-Forschungspreis 2012 Bild vergrößern
Katharina Pistor und Martin Hellwig erhalten den Max-Planck-Forschungspreis 2012

Die Ausschreibung des Preises erfolgt seit 2004 in jährlichem Wechsel für spezielle Teilgebiete der Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Lebenswissenschaften bzw. der Geistes- und Sozialwissenschaften. Mit ihrem gemeinsamen Forschungspreis verfolgen Max-Planck-Gesellschaft und Alexander von Humboldt-Stiftung das Ziel, insbesondere jenen Fachgebieten Impulse zu geben, die in Deutschland noch nicht etabliert sind oder weiter ausgebaut werden sollten.

Am 11. Oktober wurden in Berlin wurden mit dem Max-Planck-Forschungspreis zwei international herausragende Wissenschaftlerpersönlichkeiten geehrt. Katharina Pistor lehrt und forscht als Rechtsprofessorin seit 2001 an der Columbia University Law School in New York. Sie begann ihre wissenschaftliche Karriere in Freiburg, London und Harvard und promovierte an der Universität München. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeit am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht und der Kennedy School of Government (Harvard) wirkte sie als Gastprofessorin am Institute for Law and Finance (Frankfurt), der University of Pennsylvania und der New York University. Katharina Pistor ist Mitglied des Center of Economic Policy Research und des European Corporate Governance Institute (z.Zt. im Aufsichtsrat). Ihre gutachterlichen Tätigkeiten für die Weltbank, die Asiatische Entwicklungsbank und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung weisen sie auch als wirtschaftspolitisch einflussreiche Forscherin aus.

Martin Hellwig gilt als einer der einflussreichsten deutschen Ökonomen seiner Generation. Er ist seit 2004 Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Zuvor war er an den Universitäten Stanford, Princeton, Bonn, Basel, Harvard und Mannheim tätig. Er erwarb 1970 an der Universität Heidelberg ein Diplom in Volkswirtschaftslehre und promovierte 1973 am Massachusetts Institute of Technology. Martin Hellwig ist auch in der wissenschaftlichen Politikberatung tätig, so 1998 bis 2006 als Mitglied und zeitweise Vorsitzender der Monopolkommission. Er war auch der erste Vorsitzende des Beratenden Wissenschaftlichen Ausschusses des European Systemic Risk Board und ist derzeit noch Stellvertretender Vorsitzender dieses Gremiums.

Die Preisträger haben je 750.000 Euro zur Finanzierung ihrer Forschung erhalten, insbesondere auch zur Finanzierung der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in anderen Ländern.

 

 
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