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Dr. Andreas Trepte
Kurator des "Science Tunnel"
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Spitzenforschung in Europas Hauptstadt

Spitzenforschung in Europas Hauptstadt

"Science Tunnel"-Ausstellung der Max-Planck-Gesellschaft macht neueste Forschungsthemen zum Erlebnis

6. März 2007

Eintauchen in die Welt der neuesten Forschung - ein Spaziergang durch den "Science Tunnel" der Max-Planck-Gesellschaft macht es möglich. Am 7. März 2007 wird die Multimedia-Ausstellung in Brüssel unter dem Motto "Komm staunen!" von Dr. Janez Potočnik, EU-Forschungskommissar, Dr. Annette Schavan, deutsche Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, und Dr. Stefan Marcinowski, BASF-Vorstand, feierlich eröffnet. Für zehn Tage (8. bis 18. März 2007) haben die Besucher Gelegenheit, eine faszinierende Reise in Gegenwart und Zukunft wissenschaftlicher Entdeckungen zu unternehmen. Danach geht die Ausstellung nach Johannesburg. Gefördert wird die Präsentation in der Ausstellungshalle "Maison du Bois" in Brüssel durch die Europäische Kommission und das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung; Beiträge zur Ausstellung liefern die BASF, die TRUMPF Gruppe und die Berthold Leibinger Stiftung.

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Der "Science Tunnel" - Eintauchen in die Welt der Wissenschaft: Die Max-Planck-Gesellschaft lädt in Brüssel ein zu einem Spaziergang durch die Ausstellung neuester Forschungsthemen in der Halle "Maison du Bois", Avenue des Volontaires, 2, 1040 Brüssel.

© Max-Planck-Gesellschaft

"Im ‚Science Tunnel’ erhalten die Besucher einen Eindruck davon, wie interessant und spannend es ist, in bislang unbekannten Welten nach neuen Erkenntnissen zu suchen. Mit dieser Ausstellung wollen wir vor allem junge Menschen begeistern. Nur mit Forschung von Weltrang gewinnen wir die Zukunft und dazu brauchen wir Schüler und Studenten - die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von morgen", sagt Prof. Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.

"Wir möchten die Besucher auch mit interessanten Beispielen für die zukunftweisende Forschung der BASF begeistern", erläutert Dr. Stefan Marcinowski, Mitglied des Vorstands und Sprecher der Forschung der BASF. "So präsentieren wir unsere Innovationen zum effizienteren Umgang mit Energie, wie organische Leuchtdioden als energiesparende Leuchtmittel oder Nanoschaumstoffe zur besseren Wärmedämmung. Mit der Pflanzenbiotechnologie ermöglichen wir eine bessere Versorgung der Industrie mit nachwachsenden Rohstoffen, zum Beispiel mit unserer Amflora-Kartoffel, aus der Stärke für die Papierindustrie gewonnen wird."

Die Besucher können im "Science Tunnel" den Forschern gewissermaßen über die Schulter schauen: Auf rund tausend Qua¬dratmetern Ausstellungsfläche in einem abgedunkelten Raum liefern Bilder, Videoprojektionen, Computersimulationen und Exponate aus aktuellen Forschungsprojekten interessante Einblicke in die verbor¬genen Welten des Mikro- und Makrokosmos. Das Spektrum reicht von der Suche nach den kleinsten Teilchen über die Erforschung der Grundlagen des Lebens und des Denkens bis hin zur Erfassung der größten Strukturen im Universum. Multimedia-Technik und innovative Exponate zeigen, wo die Spitzenforschung heute in Europa und weltweit steht und welche neuen Themen sich Bahn brechen, wie die verschiedenen Wissensgebiete miteinander verbunden sind und auf welche Weise sie unser Leben beeinflussen werden. Vorgestellt werden wissenschaftliche Spitzenleistungen in wichtigen Forschungsgebieten der Natur- und Biowissenschaften. Die meisten der einzigartigen Bilder, Videos und Ausstellungsobjekte kommen aus den 78 Max-Planck-Instituten. CERN, das weltgrößte Labor für Teilchenphysik, die europäische Raumfahrtagentur (ESA), die Europäische Südsternwarte (ESO), die Fraunhofer-Gesellschaft und weitere Einrichtungen haben wertvolle Leihgaben zur Verfügung gestellt.

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Besucher im Science Tunnel.
© BASF