Georges Köhler, Nobelpreis für Medizin 1984

Echt Nobel - Die Nobelpreisträger der Max-Planck-Gesellschaft

Georges Köhler, Nobelpreis für Medizin 1984

Georges Köhler wurde am 17. April 1946 in München geboren. Nach seinem Abitur in Kehl nahm Köhler 1965 das Studium der Biologie an der Universität Freiburg auf, das er 1971 mit dem Diplom abschloss. Anschließend arbeitete er am Institut für Immunologie der Firma Roche in Basel bei Fritz Melchers über die Enzymologie des Immunsystems. 1974 schloss er seine Promotion an der Universität Freiburg ab. Es folgten zwei Jahre als Postdoc am Medical Research Council Laboratory in Cambridge, Großbritannien, in der Arbeitsgruppe von César Milstein. Dort gelang es ihm zusammen mit Milstein, monoklonale Antikörper aus Hybridomzellen durch Zellfusion von B-Lymphozyten mit Myelomzellen zu erzeugen. 1984 wurde Köhler zum Direktor am Freiburger Max-Planck-Institut für Immunbiologie berufen. Im selben Jahr erhielt er für zusammen mit César Milstein und Niels K. Jerne den Nobelpreis für Medizin. Georges Köhler starb am 1. März 1995 an einer Lungenentzündung.

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