Ansprechpartner

Dr. Markus Pössel

Leiter Haus der Astronomie

Max-Planck-Institut für Astronomie

Telefon: +49 6221 528-261
Fax: +49 6221 528-246

Email: pr@­mpia.de

Dr. Jakob Staude

Öffentlichkeitsarbeit

Max-Planck-Institut für Astronomie

Telefon: +49 62 21528-229
Fax: +49 62 21528-246

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Weitere Artikel

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"Ein Entwicklungslabor für die Öffentlichkeitsarbeit"

19. Dezember 2011

Die astronomische Bildung in Deutschland hat einen neuen Mittelpunkt: Am 16. Dezember wurde auf dem Heidelberger Königstuhl das Haus der Astronomie eingeweiht. Bauherrin ist die Klaus Tschira Stiftung, die dem Gebäude außerdem eine angemessene Grundausstattung ermöglicht hat. Von nun an betreibt die Max-Planck-Gesellschaft das Haus. Im Gespräch erklärt Klaus Tschira den Sinn und Zweck dieses Projekts. [mehr]
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Trojanisches Pferd für die Naturwissenschaften

19. Dezember 2011

Das Universum ist um eine Galaxie reicher: Sie schwebt aber nicht in unendlichen Weiten des Alls, sondern steht auf dem Königstuhl in Heidelberg: Mit einem Festakt ist das Haus der Astronomie eingeweiht worden, ein neues Kommunikationszentrum für die Wissenschaft von den Sternen. In dem einer Spiralgalaxie nachempfundenen Gebäude soll die astronomische Forschung in Workshops, Fortbildungen und Fachtagungen vermittelt werden. [mehr]

Haus der Astronomie

Begegnungen in der Galaxie

Auf dem Königstuhl in Heidelberg ist ein neues Kommunikationszentrum der Astronomie entstanden

19. Dezember 2011

Das Haus der Astronomie vermittelt der Allgemeinheit die Faszination der Astronomie, unterstützt die Einbindung astronomischer Themen in Schule und Kindergarten und fördert den Austausch zwischen den Wissenschaftlern. Um diese Ziele zu erreichen, finden in dem neuen Kommunikationszentrum auf dem Heidelberger Königstuhl sowohl Fachkonferenzen als auch öffentliche Vorträge, Schülerworkshops oder Lehrerfortbildungen statt.
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Das Gebäude ist der Form und Dynamik einer Spiralgalaxie nachempfunden.

Ende 2008 gründeten Max-Planck-Gesellschaft und Klaus Tschira Stiftung gemeinsam das Haus der Astronomie. Schon Anfang 2009 nahm es seine Aktivitäten auf. Allerdings fehlte noch das passende Gebäude. Es wurde von dem Darmstädter Architektenbüro Bernhardt + Partner umgesetzt und am 16. Dezember eröffnet. Nach einer Idee des Stifters Klaus Tschira ist es in Form und Dynamik einer Spiralgalaxie nachempfunden.

In dem Gebäude entstehen Materialien für den Einsatz in Kindergärten oder im Unterricht (etwa im Rahmen des Projekts „Wissenschaft in die Schulen!“ oder „Astro-Koffer“ mit Mitmach-Experimenten) ebenso wie die deutschen Übersetzungen von Mitmach-Portalen („Galaxy Zoo Hubble“) oder der Pressemitteilungen der Europäischen Südsternwarte (ESO).

In den Spiralarmen des Gebäudes befinden sich Workshopräume für Gruppen, Ausstellungsflächen und Büros. Das Zentrum der Galaxie bildet ein multifunktionaler Hörsaal mit 101 Sitzplätzen, der mit modernster multimedialer Technik ausgestattet ist. Hier können Bilder und 3-D-Visualisierungen, wie sie die Astronomen aus Beobachtungen und Computersimulationen erhalten, eindrucksvoll gezeigt werden. Das nachhaltige Energiekonzept nutzt Geothermie, um das Gebäude zu beheizen und zu kühlen.

Eine Beobachtungsstation mit Platz für Kleinteleskope ist auf dem Gelände der benachbarten Landessternwarte errichtet worden. Auch die größeren Teleskope der Landessternwarte und des Max-Planck-Instituts stehen für besondere Beobachtungsvorhaben zur Verfügung.

Hinter dem Haus der Astronomie steht eine ungewöhnliche Partnerschaft privater und öffentlicher Institutionen: Die Klaus Tschira Stiftung ist nicht nur Bauherrin des Gebäudes, sondern hat darüber hinaus eine angemessene Grundausstattung gestiftet. Betrieben wird es von der Max-Planck-Gesellschaft; die Leitung obliegt dem Max-Planck-Institut für Astronomie, auf dessen Gelände das Gebäude errichtet wurde. Weitere Partner sind die Universität Heidelberg und die Stadt Heidelberg, die sich an der Personalausstattung beteiligen.

Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg unterstützt. Wichtige Kooperationspartner sind außerdem die Zeitschrift Sterne und Weltraum, deren seit 50 Jahren auf dem Königstuhl ansässige Redaktion nun ins Haus der Astronomie eingezogen ist, sowie der Verein Astronomieschule.

Das Haus der Astronomie ist kein Museum mit regulären Öffnungszeiten und bietet auch kein Planetarium mit täglichem Programm. Für die allgemeine Öffentlichkeit sind jedoch Besichtigungen des Hauses im Rahmen von Veranstaltungen oder Führungen (mit Voranmeldung) möglich.

MP/HOR

 
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