Ansprechpartner

Prof. Dr. Daniela Jacob

Atmosphäre im Erdsystem

Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg

Telefon: +49 40 41173-313
Fax: +49 40 41173-357

E-Mail: daniela.jacob@­zmaw.de

Dr. Annette Kirk

Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg

Telefon: +49 40 41173-374
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Aktuelles

Partnerschaft mit Perspektive

Wissenschaft braucht die Wirtschaft, so wie die Wirtschaft die Wissenschaft braucht. Das Beispiel Indien zeigt einmal mehr, das wirtschaftlicher Erfolg vor allem auf Investitionen in Bildung und Forschung fußt. Von Peter Gruss [mehr]

Weitere Themen

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Atemlos in der Großstadt

22. September 2011

Megacitys locken mit der Aussicht auf Arbeit und ein Leben in städtischer Infrastruktur. Doch sie belasten ihre Bewohner auch mit hoher Luftverschmutzung. Bhola Ram Gurjar analysiert mit einer indischen Partnergruppe des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz die Schadstoffbelastungen und wie stark diese die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen. [mehr]
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Demografie der Ungleichheit

21. September 2011

Indiens Lebenserwartung, wichtiger Indikator für die Entwicklung des Landes, schwächelt: Der zunächst steile Anstieg ist inzwischen besorgniserregend ausgebremst, einzelne Regionen unterscheiden sich um bis zu 10 Lebensjahre und mehr. [mehr]
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Gesundheit in Indien - Heilen mit Amulett und Antibiotikum

21. September 2011

In Indien existieren traditionelle und moderne Heilmethoden parallel zueinander. Beide Ansätze sollen sich sinnvoll ergänzen. [mehr]

Geoforschung . Klimaforschung

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Fachsimpelei auf dem Gang: Die Team - mit glieder Fahad Saeed, Daniela Jacob und Pankaj Kumar (von links) diskutieren im Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. [weniger]

Im Blick haben die Forscher auch den Theri-Dam in Nordindien – ein durchaus umstrittenes, gigantisches Bauwerk, das seit wenigen Jahren Wasser für die Stadt Neu-Dehli speichert und zugleich in mächtigen Turbinen Hunderte Megawatt Strom erzeugt. „Wir wollen herausfinden, wie man den Staudamm managen muss, wenn sich das Klima ändert“, sagt Moors. Wie regelt man den Abfluss, um bei Starkregen Überschwemmungen oder Sturzfluten zu verhindern oder um bei Dürre mit dem Wasser zu haushalten. Wie sieht es mit der Stromversorgung aus, wenn sich das Schmelzen der Gletscher verändert?

Für HighNoon ist jetzt Halbzeit. Es führt ältere internationale Projekte weiter, doch noch immer sind viele Fragen offen. Moors und Kumar hoffen, im kommenden Jahr deutlich weiter zu sein. Kumar ist zuversichtlich, dass seine Arbeit fruchtbar sein wird. „Das Projekt schafft wesentliche wissenschaftliche Grundlagen, die die Voraussetzung für viele weitere Maßnahmen sind.“

Dann lächelt der Wissenschaftler wieder, schaut zu seinem Kollegen Fahad
hinüber und sagt: „Ja, und hinzu kommt, dass hier ein Inder und ein Pakistani zusammensitzen – an einer detaillierten regionalen Simulation für Indien und auch Pakistan, die einzigartig ist und die sogar den Wasserhaushalt der Gletscher berücksichtigt. Wir werden viele Fragen beantworten können."

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GLOSSAR

Monsun
Der Monsun ist eine große und stetige Luftströmung in den Tropen und Subtropen. Er ändert zweimal im Jahr seine Richtung. Die treibende Kraft ist der Sonnenstand, der sich im Lauf des Jahres ändert. Durch die in der Äquatorregion hoch stehende Sonne heizen sich Land und Wassermassen unterschiedlich stark auf, was zu deutlichen Druckunterschieden und damit Winden führt. Weht der Monsun von See, trägt er große Wassermassen heran, die sich in starken Monsunregen entladen. Mitunter kommt es zu großen Überschwemmungen. In Indien bringt der Monsun insbesondere in den Monaten Juni und Juli Regen.

REMO
REMO ist die Abkürzung für Regionales Klimamodell beziehungsweise Regionale
Klimamodellierung. Das REMO wurde am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg entwickelt. Es berechnet das künftige Klima für einzelne Regionen. Das zugrunde liegende Datenraster hat dabei eine Größe von 10 mal 10 oder 25 mal 25 Kilometern. Damit werden sogar Aussagen über mögliche Klimaveränderungen in Landkreisen oder Ballungsräumen möglich. Die globalen Klimamodelle sind in ihrer räumlichen Auflösung sehr viel gröber, da eine kleinräumige Berechnung des weltweiten Klimas die Kapazitäten der heutigen Großrechner übersteigen würde. Die globalen Modelle arbeiten mit 100- oder gar 200-Kilometer-Rastern.

HighNoon-Projekt
Das HighNoon-Projekt ist ein EU-Projekt, das aus Mitteln des 7. Forschungsrahmenprogramms gefördert wird. High-Noon soll die Frage klären, wie sich der Wasserhaushalt in Nordindien künftig verändern wird. In dem Projekt arbeiten europäische Forscher mit Kollegen von verschiedenen indischen Instituten zusammen – darunter Meteorologen, Hydrologen und Agrarwissenschaftler. (www.eu-highnoon.org)

 
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