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Karl Ziegler, Nobelpreis für Chemie 1963

Echt nobel - die Nobelpreisträger der Max-Planck-Gesellschaft

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Der Plastik-Produzent

Karl Ziegler wurde am 26. November 1898 in Helsa (bei Kassel), geboren. Ab 1916  studierte er Chemie an der Universität Marburg, wo er 1920 in der Arbeitsgruppe von Karl von Auwers promovierte. Bereits 1923 habilitierte er sich. Ziegler war dann Universitätsprofessor zunächst in Frankfurt am Main, in Heidelberg und ab 1936 in Halle (Saale) und gleichzeitig Gastdozent an der University of Chicago. 1943 wurde er Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Kohlenforschung, das nach 1948 in das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung umfirmierte. Dort entwickelte er ab 1953 ein bei niedrigen Drücken arbeitendes Polymerisationsverfahren für Ethylen in Gegenwart von metallorganischen Mischkatalysatoren. Die Entdeckung dieser Mischkatalysatoren aus Aluminium- und Titanverbindungen, die Ziegler-Natta-Katalysatoren, veränderten sowohl die Chemie als auch die chemische Industrie und deren Technologie: Mit ihrer Hilfe konnte Ethylen erstmals bei Normaldruck zu Polyethylen polymerisiert werden. Zusammen mit Giulio Natta erhielt Ziegler dafür im Jahre 1963 den Nobelpreis für Chemie.

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