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Die Zahl der Tiere, die in Deutschland für Versuche und andere wissenschaftliche Zwecke eingesetzt wurden, lag im Jahr 2009 bei knapp 2,8 Millionen. Die meisten davon, nämlich 87 Prozent, waren Mäuse und Ratten. Katzen, Hunde und Affen werden dagegen vergleichsweise selten in Versuchen eingesetzt. Katzen und Hunde machen knapp 0,2 Prozent aller Versuchstiere aus, Affen – meist Rhesusaffen – 0,1 Prozent. Versuche mit Menschenaffen gibt es in Deutschland nicht.
Die Zahl der Versuchstiere konnte in Deutschland in den 1990er Jahren stark verringert werden (von über 2,5 Millionen 1989 auf unter 1,5 Millionen 1999). Die Zunahme der Versuchstierzahlen seit dem Jahr 2000 ist vor allem auf die Züchtung genetisch veränderter Tiere, meist Mäuse, zurückzuführen. Viele Krankheiten können durch den Einsatz solcher Tiere gezielter beziehungsweise überhaupt erst untersucht werden.