Prof. Dr. Josef Drexl
Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, MünchenTelefon: +49 89 24246-434
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Innovation gehört zu den kräftigsten Motoren unserer Wirtschaft. Sie ist gerade in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung unverzichtbar. Denn ständig gilt es, für unsere Wissensgesellschaft größtmöglichen Nutzen aus den technologischen Herausforderungen der Zukunft zu ziehen. Entscheidend sind dabei Anreize für Unternehmen, neue Ideen umzusetzen. Dabei spielt der Schutz geistigen Eigentums eine maßgebliche Rolle. Er galt bislang als Grundpfeiler der Innovationsförderung.
Bis vor Kurzem war das Patentsystem weit gehend unumstritten. Es sorgt dafür, dass Industrien, die in Forschung und Entwicklung investieren, mit entsprechenden Einkünften rechnen können. Denn Konkurrenten dürfen deren neue Produkte oder Techniken nicht imitieren.
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In den letzten zwei Jahrzehnten ist der Ideenschutz jedoch stark ausgebaut worden: Urheberrechte, Patente und Musterschutz spielen eine immer größere Rolle. Dazu hat insbesondere das TRIPS-Abkommen (Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights) der Welthandelsorganisation WTO im Jahr 1994 beigetragen.