
Fest verankert in Europa
Der europäische Forschungsraum entwickelt sich nicht erst seit seiner Propagierung durch die EU-Kommission Anfang des Jahres 2000: Bereits seit vielen Jahren bereiten Wissenschaftler, Wissenschaftsorganisationen und Universitäten den Boden für dieses große politische Ziel.
Basis für den europäischen Forschungsraum sind intensive bilaterale und multilaterale Beziehungen zwischen nationalen Forschungseinrichtungen. So ist die Max-Planck-Gesellschaft schon heute in Europa in einem hohen Maße vernetzt: Von den insgesamt rund 6.000 internationalen Postdocs, Gast- und Nachwuchswissenschaftlern kommt ein gutes Drittel aus Ländern der Europäischen Union. Zwei Drittel der internationalen Kooperationspartner der Max-Planck-Institute sind in Europa angesiedelt, u.a. in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden.
Innerhalb der Europäischen Union kamen 2010 die meisten Nachwuchs- und Gastwissenschaftler aus :
Von den insgesamt rund 6.000 internationalen Partnern von Max-Planck-Instituten befinden sich rund zwei Drittel innerhalb der Europäischen Union. Die wichtigsten Partner sind hierbei:
Kooperationspartner in Frankreich und Spanien
Aufgrund ihrer ähnlichen Aufgaben und Struktur pflegt die Max-Planck-Gesellschaft sowohl mit dem französischen Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) als auch mit dem spanischen Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC) traditionell enge institutionelle Beziehungen. Mit beiden Organisationen besteht jeweils ein Kooperationsvertrag zur Förderung der Zusammenarbeit in Form von Kooperationsprojekten und gemeinsamen Forschungsprogrammen.
Als sehr erfolgreich haben sich in der Zusammenarbeit mit dem CNRS die Laboratoires Européens Associés (LEA; gegenwärtig 12) und die Groupements de Recherche Européen (GDRE; gegenwärtig 4) erwiesen. Auch unterhalten Max-Planck-Institute gemeinsam mit dem CNRS und dem CSIC größere Forschungsanlagen. Dazu gehören das