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Forschen im globalen Kontext

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Max-Planck-Institute im Ausland

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Der geplante Neubau des Max Planck Florida Institutes

Auslandsinstitute sind nichts Neues: So wurde die Bibliotheca Hertziana in Rom, Italien, bereits 1913 gegründet – seinerzeit als Einrichtung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Das Kunsthistorische Institut in Florenz ist sogar eine der ältesten Einrichtungen zur Erforschung der Kunst- und Architekturgeschichte Italiens. 1897 in privater Initiative durch eine Gruppe unabhängiger Gelehrter gegründet, gehört es allerdings erst seit 2002 zur Max-Planck-Gesellschaft. Wohingegen das Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen 1980 aus einer vier Jahre zuvor eingerichteten Projektgruppe hervorging. Die jüngste Auslandseinrichtung ist das Max Planck Florida Institute, das 2008 auf den Weg gebracht wurde.

Die Einrichtung von Max-Planck-Instituten im Ausland ermöglicht der Max-Planck-Gesellschaft, ihr Forschungsportfolio zu erweitern, die Kooperationsmöglichkeiten für ihre Institute im Ausland zu optimieren und exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den jeweiligen Ländern für eine Arbeit an einem Max-Planck-Institut zu gewinnen, die ansonsten nicht den Weg nach Deutschland suchen.

Besonders wichtig: Eine dauerhafte und vollständige Arbeitsfähigkeit des Instituts muss durch die Finanzierung des Sitzlandes garantiert sein. Darüber hinaus übernehmen die Auslandsinstitute sämtliche autonomen Entscheidungsverfahren und -prozesse der Max-Planck-Gesellschaft, insbesondere bei der Auswahl der Forschungsthemen und der Leitungspersönlichkeiten. Sie besitzen also alle Merkmale eines Max-Planck-Instituts.

 
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