Über uns

Stifterverbandspreis

Grundlagenforschung erfolgreich anwenden

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergibt zusammen mit der Max-Planck-Gesellschaft alle zwei Jahre einen Wissenschaftspreis für Projekte aus der Grundlagenforschung, die erfolgreich in der Praxis angewandt werden. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird den ausgezeichneten Wissenschaftlern im Rahmen der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft überreicht.

 


Preisträger 1998 - 2002


Die Preisträger im Überblick:

2009

profile_image

Prof. Dr. Ernst Bamberg

Max-Planck-Institut für Biophysik, Frankfurt am Main

Ernst Bamberg, Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt am Main hat sich seit Beginn seiner Forscherlaufbahn mit experimentellen und theoretischen Grundlagen zum Mechanismus des Ladungstransports über biologische Membranen beschäftigt, und dabei insbesondere Licht und durch Licht aktivierbare Moleküle eingesetzt. Zusammen mit Peter Hegemann und Georg Nagel hat er 2002 erstmals lichtaktivierbare Ionenkanäle in Membranen entdeckt, sogenannte Channelrhodopsine, und damit die Neurobiologie revolutioniert: Nun ist es tatsächlich möglich, Nervenzellen im Gehirn durch Licht ein- und auszuschalten. Bamberg ist damit zum Mitbegründer eines ganz neuen Forschungsgebietes geworden, der Optogenetik.

Mehr

2007

profile_image

Prof. Dr. Fritz Scharpf

Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln

Fritz Scharpf, ehemaliger Direktor am Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln, ist einer der führenden Politikwissenschaftler der Welt: Er hat mit seinen Arbeiten und seinem Wirken die deutsche und europäische Politik beeinflusst und der sozialwissenschaftlichen Grundlagenforschung zur Umsetzung in politische Entscheidungen verholfen.

Mehr

2005

profile_image

Eduard Arzt, Huajian Gao, Stanislav Gorb, Ralph Spolenak

Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Standort Stuttgart, Stuttgart

Die drei vom Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart stammenden Wissenschaftler Eduard Arzt, Huajian Gao und Stanislav Gorb sowie ihr Kollege Ralph Spolenak von der ETH Zürich haben herausgefunden, warum Fliegen, Spinnen und sogar Geckos selbst auf Glas sicheren Halt finden und daraus technisch einsetzbare Haftsysteme entwickelt. Diese ermöglichen reversible, feste Verbindungen von Werkstoffen – ohne jedes Schweißen oder Kleben.

Mehr

2004

profile_image

Prof. Dr. Martin Jansen

Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart

Martin Jansen und seinem Team am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart gelang es, eine neue Klasse keramischer Hochleistungswerkstoffe zu entwickeln, die metallische Werkstoffe zum Beispiel in Verbrennungsmotoren und Flugzeugturbinen ersetzen können. Mit einem neuen, möglichst leichten Werkstoff, der höheren Temperaturen ohne Kühlung standhält, lassen sich solche Motoren ressourcen- und umweltschonend bauen.

Mehr
 
loading content