Die Sorge um Klimaänderungen durch den Menschen und das lückenhafte Wissen über die Klima-Dynamik führten 1975 zur Gründung des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg. Seitdem untersuchen hier Wissenschaftler, wie physikalische, chemische und biologische Prozesse sowie menschliches Verhalten zu globalen und regionalen Klimaänderungen beitragen. Sie entwickeln numerische Modelle und Messmethoden, um die natürliche Variabilität der Atmosphäre, des Ozeans und der Biosphäre zu erklären und den Einfluss von veränderter Landnutzung, industrieller Entwicklung, Verstädterung und anderen menschlichen Einflüssen abzuschätzen. Zusammen mit den Max-Planck-Instituten in Jena und Mainz arbeiten sie an einer besseren Darstellung der chemischen und biologischen Faktoren, die die Konzentrationen der Treibhaus- und anderer Spurengase in der Atmosphäre sowie deren Wechselwirkung mit der terrestrischen und marinen Biosphäre bestimmen.
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