Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Elke Müller

Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik

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Institut

Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Teilinstitut Hannover

Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Teilinstitut Hannover
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30167 Hannover
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In der Regel lässt sich der Ursprung eines Forschungsgebiets nicht auf den Tag genau festlegen. Die Gravitationsphysik bildet hier eine Ausnahme: Es ist der 25. November 1915. An jenem Donnerstag trug Albert Einstein der Preußischen Akademie der Wissenschaften den Kern seiner Allgemeinen Relativitätstheorie vor. Dass das Potsdamer Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik erst im April 1995 seine Arbeit aufnahm, beweist, wie aktuell sein Forschungsgegenstand heute ist. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit dem gesamten Spektrum der Allgemeinen Relativitätstheorie und darüber hinaus: von den riesigen Dimensionen des Kosmos bis hin zu den unvorstellbar winzigen Abmessungen der Strings. Anfang 2002 trat neben die Theorie die Praxis: In Hannover eröffnete ein experimentell arbeitendes Teilinstitut, das in Ruthe den deutsch-britischen Gravitationswellendetektor GEO600 betreibt und federführend an der Entwicklung des weltraumgestützten Laser-Interferometers LISA beteiligt ist. Mit diesen Instrumenten wollen die Forscher den „Kräuselungen“ der Raumzeit nachspüren. Die Datenanalyse für GEO600 und drei weitere weltweit betriebene Gravitationswellendetektoren mit dem Computercluster ATLAS ist ein weiterer Forschungsschwerpunkt des Instituts in Hannover.

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