Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie beschäftigt sich mit Fragen zur Entstehung des Menschen. Die Wissenschaftler des Instituts untersuchen dabei ganz unterschiedliche Aspekte der Menschwerdung. Sie analysieren Gene, Kulturen, Sprachen und kognitive Fähigkeiten von heute lebenden Menschen und vergleichen sie mit denen von Menschenaffen und bereits ausgestorbener Menschen. Am Institut arbeiten Forscher aus verschiedenen Disziplinen eng zusammen: Beispielsweise versuchen Sprachwissenschaftler und Psychologen herauszufinden, wie sich Sprachen entwickeln und wie Menschen Sprachen erlernen. Genetiker sind dem Erbgut ausgestorbener Arten wie dem Neandertaler auf der Spur. Verhaltensforscher und Ökologen wiederum erforschen das Verhalten von Menschenaffen und anderen Säugetieren.
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