Fördernde Mitglieder

Persönlich Fördernde Mitglieder

Hier finden Sie eine Liste aller Persönlich Fördernden Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft.
[mehr]

Korporativ Fördernde Mitglieder

Hier finden Sie eine Liste aller Korporativ Fördernden Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft.
[mehr]

Fördernde Mitglieder

Freunde fördern – fördern macht Freu(n)de!

Der Max-Planck-Gesellschaft steht ein ganz besonderer Kreis von Freunden zur Seite: Die Fördernden Mitglieder. Einzelpersonen (Persönlich Fördernde Mitglieder) sowie Unternehmen, juristische Personen und Verbände (Korporativ Fördernde Mitglieder) unterstützen die Max-Planck-Gesellschaft auf vielfältige Weise: Sie sind Multiplikatoren für die Anliegen der Max-Planck-Gesellschaft und können manche Tür öffnen. Mit privaten Mitteln ermöglichen sie besondere Spendenprojekte, für die keine öffentlichen Mittel zur Verfügung stehen.

Vor allem aber können sich Fördernde Mitglieder aktiv für die Belange der Max-Planck-Gesellschaft einsetzen: Sie haben Sitz und Stimme in der Hauptversammlung.

Die privatrechtliche Organisationsform als eingetragener Verein trägt wesentlich zur wissenschaftlichen Autonomie der Max-Planck-Gesellschaft bei: Daher sind die Verankerung in einflussreichen Teilen der Gesellschaft und die Unterstützung durch Fördernde Mitglieder für die Max-Planck-Gesellschaft von zentraler Bedeutung, was sich im Auswahl- und Aufnahmeverfahren widerspiegelt.

standard Bild vergrößern
Förderer-Lounge auf der Jahresversammlung 2012 in Düsseldorf

Auch die individuelle Betreuung der Fördernden Mitglieder trägt dem Rechnung: Sie erhalten alle wesentlichen Publikationen der Max-Planck-Gesellschaft und exklusiv einen monatlichen Newsletter sowie Einladungen zu Veranstaltungen der Institute und der Generalverwaltung.

Die Jahresversammlung ist ein Höhepunkt des gemeinsamen Austauschs innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft: Drei Tage lang treffen Fördernde Mitglieder mit Wissenschaftlichen Mitgliedern zusammen und können sich aus erster Hand über aktuelle Forschungsergebnisse informieren lassen. In der für sie eingerichteten Förderer-Lounge werden sie vom Team der Privaten Forschungsförderung gesondert betreut.

Aufnahmeverfahren

Über die Aufnahme neuer Fördernder Mitglieder beschließt satzungsgemäß der Senat. Geeignete Persönlichkeiten, Unternehmen und Einrichtungen werden durch ein Auswahlgremium angesprochen und zur Antragstellung auf Fördernde Mitgliedschaft eingeladen.

In diesem Auswahlgremium sind fünf Repräsentanten wichtiger Gremien und Organe vertreten:

  • Präsidentenkreis

Prof. Dr. Wolfgang Schön (Vizepräsident für die Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaftliche Sektion), Vorsitz

  • Senat

Dr. Stefan von Holtzbrinck (Vorsitzender der Geschäftsführung der Georg von Holtzbrinck GmbH & Co.KG)

  • Persönlich Fördernde Mitglieder

Heiner van de Loo (Geschäftsführender Gesellschafter der Zahnradwerk Pritzwalk GmbH)

  • Korporativ Fördernde Mitglieder

Dr. Siegfried Dais (Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH)

  • Generalverwaltung

Dr. Ludwig Kronthaler (Generalsekretär)

Persönlich Fördernde Mitglieder

standard Bild vergrößern
Dr. jur. Frauke Schreiter und Dr. med. Friedemann Schreiter

„Wir unterstützen die Forschung in der Max-Planck-Gesellschaft, weil wir beeindruckt sind von der Kreativität und Neugierde, denen hier Raum gegeben wird. Es ist überwältigend zu sehen, mit wie viel Nachdruck und Beharrlichkeit die Wissenschaftler ihre Ziele verfolgen. Der Einsatz der Gesellschaft für die Grundlagenforschung lohnt sich ohne Zweifel.“

(Dr. jur. Frauke Schreiter und Dr. med. Friedemann Schreiter, Persönlich Fördernde Mitglieder seit 1997)

Korporativ Fördernde Mitglieder

standard Bild vergrößern
Dr. Stefan Marcinowski

„Im internationalen Wettbewerb punkten wir nur dank innovativer Lösungen. Dazu brauchen wir exzellente Grundlagenforschung – dafür steht die Max-Planck-Gesellschaft.“

(Dr. Stefan Marcinowski, Mitglied des Vorstands der BASF SE, Korporativ Förderndes Mitglied seit 1951)

Spendenprojekte

Viele Fördernde Mitglieder unterstützen über ihren jährlichen Mitgliedsbeitrag hinaus besondere Projekte, deren Finanzierung andernfalls nur schwer möglich wäre. Sie unterstreichen damit eindrucksvoll ihre Verbundenheit mit der Max-Planck-Gesellschaft.

Spendenprojekt 2013:

Historisches Leit- und Ausstellungssystem

standard Bild vergrößern
Das Harnack-Haus in Berlin-Dahlem.

Die diesjährigen Spenden der Fördernden Mitglieder wollen wir vorrangig für ein innovatives Historisches Leit- und Ausstellungssystem imHarnack-Haus in Berlin-Dahlem verwenden. Diese traditionsreiche Tagungsstätte der Max-Planck-Gesellschaft wird derzeit umfassend saniert und renoviert. Bis zur Fertigstellung im Sommer 2014 soll ein mehrschichtiges Informationssystem zur Geschichte dieses einzigartigen Hauses und seiner berühmten Gäste (z. B. Albert Einstein, Max Planck, Otto Hahn, Harry S. Truman, Dwight D. Eisenhower) in die neue Innenarchitektur integriert und mit der Historie des gesamten Campus Dahlem, dem „Deutschen Oxford“, verknüpft werden. Wir freuen uns auf die Unterstützung durch die Fördernden Mitglieder, die nach der Wiedereröffnung 2014 auf einem Informationspfad mit Präsentationen, Audio- und Multimedia-Guides die spannende Geschichte des Harnack-Hauses selbst erleben oder in den geplanten Begleitpublikationen – elektronisch und in Print – nachlesen können.

Spendenprojekt 2012:

Errichtung eines Teaching Lab

standard Bild vergrößern
Doktoranden der IMPRS for Neural Circuits

Die Spenden des Jahres 2012 der Fördernden Mitglieder verwenden wir vorrangig für die Errichtung eines Teaching Lab im Neubau des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt/Main. In diesem Trainingslabor arbeiten Doktoranden und andere qualifizierte Nachwuchswissenschaftler mit modernsten neurowissenschaftlichen Geräten und Computerprogrammen; es entsteht damit ein in Deutschland bislang einzigartiges Trainingslabor für angehende Neurowissenschaftler, das auch in großem Umfang von der 2011 gegründeten International Max Planck Research School (IMPRS) for Neural Circuits genutzt wird. Bei der Finanzierung von Geräten, die ausschließlich zu Lehrzwecken genutzt werden, sind wir in besonderem Maße auf private Spenden angewiesen und danken daher herzlich für die besondere Unterstützung durch die Fördernden Mitglieder.

Spendenprojekt 2011:

Unterstützung für einen Flug zur Sonne: SUNRISE 2

standard Bild vergrößern
Die Sonne im extremen UV-Licht
 

Die Spenden des Jahres 2011 der Fördernden Mitglieder verwenden wir vorrangig für die Ermöglichung eines zweiten Fluges des Sonnenobservatoriums SUNRISE. Dieses besondere Observatorium des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau beobachtet unser Zentralgestirn von einem mit Helium gefüllten Ballon aus einer Höhe von 37 Kilometern. Auf diese Weise ist es erstmals möglich, magnetische Strukturen auf der Sonne in voller Schärfe aufzulösen. Dies kann dazu beitragen, zukünftig zu bestimmen, inwiefern sich die Sonne auf die Entwicklung des Klimas auswirkt. Wir danken sehr für die große Unterstützung dieses spektakulären Projekts durch die Fördernden Mitglieder.

Spendenprojekte 2010:

Ausbau der Nachwuchsförderung am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln

Die Spenden des Jahres 2010 werden vorrangig für den Aufbau einer intensiven Nachwuchs­förderung am neuen Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln verwendet. Hier entsteht ein einzigartiges Zentrum, in dem interdisziplinär die Grundlagen für ein gesundes Altern erforscht werden. Bei diesem Forschungsthema, das uns alle betrifft, soll zusätzlich in die Qualifizierung der Nachwuchswissenschaftler investiert werden. Mit Hilfe dieser Spenden, die von über der Hälfte aller Fördernden Mitglieder kamen, kann das Graduiertenprogramm durch Kurse in angrenzenden Bereichen wie Projektmanagement, Kommunikation, Patent­wesen ergänzt werden.

Unterstützung von Doktoranden bei der Feldforschung

standard Bild vergrößern
Feldstudien erfordern Sprachfertigkeit bei jungen Ethnologen

Im Sommer 2010 fanden sich in kürzester Zeit Spenderinnen und Spender, Doktoranden des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung in Halle (Saale) beim spezifischen Spracherwerb (z.B. Rendille, Swahili, Kriol, Uighur) in fernen Regionen zu unterstützen. Das Programm ist auf zwei Jahre angelegt mit jeweils zehn Doktoranden. Die Max-Planck-Förderstiftung übernimmt jeweils die Hälfte der Fördersumme.

Spendenprojekt 2009:

Bibliotheksneubau in Rom

standard Bild vergrößern
Hertziana Mascherone

An der Bibliotheca Hertziana, dem Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom, stellt die notwendige Erweiterung der historisch bedeutenden Gebäude die Max-Planck-Gesellschaft vor große finanzielle Aufgaben. Bei Aushubarbeiten für den Neubau der Bibliothek stieß man auf Überreste der antiken „Gärten des Lukullus“, deren Sicherung die Bauzeit deutlich verlängert und die Baukosten erheblich erhöht. Weitaus mehr als die Hälfte der Fördernden Mitglieder hat sich dieses Anliegen zu eigen gemacht und es großzügig unterstützt.

 
loading content