Amtsvorgänger

  • Hubert Markl

    Hubert Markl

    1996-2002

    Er ist jemand, der den unbequemen Weg geht, der sich einmischt mit Esprit und Sprachgewalt: Hubert Markl prägte als Präsident die Max-Planck-Gesellschaft von 1996 bis 2002 nachhaltig. Geboren wurde Markl am 17. Aug. 1938 in Regensburg/Bayern. Nach dem Abitur studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Biologie, Chemie und Geographie. Zu seinen Lehrern zählten so bekannte Wissenschaftler wie Martin Lindauer, Hansjochen Autrum und die späteren Nobelpreisträger Konrad Lorenz und Karl von Frisch. [mehr]

  • Hans F. Zacher

    Hans F. Zacher

    1990-1996

    Hans Zacher wurde 1928 in Erlach am Inn in Niederbayern geboren, als Kind eines Dorfschullehrers. "Der Ort, in dem wir lebten, war klein und ärmlich", sagt er. Dennoch gab es zu Hause einen kleinen Schatz an Büchern. Sehr karge Verhältnisse, aber Wertschätzung für Bildung und Kultur: "ein wunderbarer Boden, um zu wachsen".

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  • Heinz A. Staab

    Heinz A. Staab

    1984-1990

    „Wissenschaft ist ein dynamischer Prozess, dem sich die Organisationsformen der Wissenschaft immer wieder neu anzupassen haben. Im Bestehenden zu verharren, ist gerade für eine Wissenschaftsorganisation der Anfang des Weges in die Bedeutungslosigkeit“ – so fasste Heinz A. Staab 1986 seine prägenden Erfahrungen als Wissenschaftler und sein Verständnis von Tradition und Auftrag der Max-Planck-Gesellschaft aus Anlass der 75-jährigen Wiederkehr der Gründung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zusammen.

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  • Reimar Lüst

    Reimar Lüst

    1972-1984

    Dass jemand zwei Geburtstage angibt, ist sicher nicht die Regel, doch der Physiker und Wissenschaftsmanager Professor Dr. Reimar Lüst tut es. Sein erster ist der echte: Am 25. März 1923 wurde er in Barmen (heute zu Wuppertal gehörend) geboren. Den anderen erwähnt er in dem Buch "Der Wissenschaftsmacher", das die Gespräche wiedergibt, die der Historiker Paul Nolte vor zwei Jahren mit Lüst führte: Es ist der 11. Mai 1943. An diesem Tag kam der damalige Ingenieuroffizier als Letzter aus einem U-Boot heraus... [mehr]

  • Adolf Butenandt

    Adolf Butenandt

    1960-1972

    Adolf Butenandt entstammt einer alten Hamburger Familie; er wurde am 24. März 1903 in Bremerhaven-Lehe als Sohn des Kaufmanns Otto Butenandt geboren. Butenandt studierte 1921 bis 1927 Chemie, Physik und Biologie in Marburg und Göttingen. 1927 wurde er in Göttingen bei Adolf Windaus im Fach Chemie promoviert, bei dem er im Anschluß von 1927 bis 1931 Assistent war. Er habilitierte sich 1931 ebendort für das Fach organische und biologische Chemie und wurde Privatdozent. Von 1933 bis 1936 war er ordentlicher Professor an der Technischen Hochschule Danzig und Direktor des organisch-chemischen Instituts in Danzig-Langfuhr. Nach einem von der Rockefeller Foundation finanzierten USA-Aufenthalt 1935 und der Ablehnung eines Rufs an die Harvard-Universität in Boston, Massachusetts, wurde er 1936 Institutsdirektor bei der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. [mehr]

  • Otto Hahn

    Otto Hahn

    1946-1960

    Otto Hahn wurde am 8. März 1879 in Frankfurt/Main als Sohn des Glasermeisters und Kaufmanns Heinrich Hahn geboren. Nach seiner Schulzeit in Frankfurt studierte er, der jüngste von vier Brüdern, der nach dem Willen seines Vaters eigentlich Architekt werden sollte, Chemie auf den Universitäten Marburg und München. Er wurde 1901 in Marburg bei Theodor Zincke mit einer organisch-chemischen Arbeit (Die Bromderivate des Isoeugenols) promoviert. 1901/02 Militärdienst. Nach zweijähriger Assistentenzeit (1902-1904) in Marburg ging er nach England zu Sir William Ramsay (1904/05). [mehr]

  • Max Planck

    Max Planck

    1945-1946

    „Ich hätte ebenso gut Philologe oder Historiker werden können.Was mich zur exakten Naturwissenschaft geleitet hat, war ein mathematisches Kolleg, das ich an der Universität hörte und das mich innerlich befriedigte und anregte“, schrieb der weltberühmte Physiker Max Planck. In Plancks langem Leben und wissenschaftlichen Wirken spiegeln sich Aufbruch wie Tragik der beiden vergangenen Jahrhunderte, der Glaube an die Wissenschaft und ihr Versagen in besonderer Weise wider. [mehr]

  • Albert Vögler

    Albert Vögler

    1941-1945

    1941 ernannte der Reichserziehungsminister mit Albert Vögler einen der einflussreichsten deutschen Industriemagnaten zum Präsidenten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Im Vergleich zu Planck und Bosch stellte sich Vögler dem NS-Regime bereitwillig zur Verfügung. Gleichzeitig setzte er sich aber für die Freiheit der Forschung ein und wandte sich gegen staatliche Bevormundungsversuche. Vöglers Präsidentschaft ist deshalb von deutlichen Ambivalenzen geprägt.


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  • Carl Bosch

    Carl Bosch

    1937-1940

    Als Nachfolger Max Plancks wählte der Senat der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft am 29. Mai 1937 den früheren Generaldirektor der IG-Farben und Nobelpreisträger für Chemie, Carl Bosch. Als Präsident hat der kantige und zurückhaltende Carl Bosch die Geschicke der KWG nur wenig geprägt. Zwar machte er mehrfach vergeblich seinen hohen gesellschaftlichen Einfluss geltend, um jüdische Wissenschaftler wie Lise Meitner und Otto Meyerhof von der Verfolgung zu bewahren, das Tagesgeschäft überließ er jedoch zunehmend seinem engen Mitarbeiter Ernst Telschow. Bosch selbst begab sich auf mehrere Auslandsreisen, mit denen er seine zunehmenden Depressionen zu bekämpfen suchte. Verzweifelt über die politische Situation Deutschlands starb er bereits 1940 in Heidelberg. [mehr]

  • Max Planck

    Max Planck

    1930-1937

    „Ich hätte ebenso gut Philologe oder Historiker werden können.Was mich zur exakten Naturwissenschaft geleitet hat, war ein mathematisches Kolleg, das ich an der Universität hörte und das mich innerlich befriedigte und anregte“, schrieb der weltberühmte Physiker Max Planck. In Plancks langem Leben und wissenschaftlichen Wirken spiegeln sich Aufbruch wie Tragik der beiden vergangenen Jahrhunderte, der Glaube an die Wissenschaft und ihr Versagen in besonderer Weise wider. [mehr]

  • Adolf von Harnack

    Adolf von Harnack

    1911-1930

    Harnack wurde 1911 erster Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Das Amt übte er bis zu seinem Tod 1939 im Nebenamt aus. Er lehrte bis 1921 Kirchen- und Dogmengeschichte an der Berliner Universität. Parallel dazu modernisierte als Generaldirektor der Preußischen Staatsbibliothek das preußische Bibliothekswesen und beriet als gesuchter Gutachter das preußische Kultusministerium in Hochschul- und Schulfragen. Außerdem spielte er in der Weimarer Republik eine entscheidende Rolle beim Aufbau der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft, der Vorläuferin der Deutschen Forschungsgemeinschaft. [mehr]

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